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Bürstenlose Gleichstrom-Maschinen
Ein Nachteil der konventionellen Gleichstrommaschinen sind die Funken, welche bei den Bürsten entstehen („Bürstenfeuer"). Das Bürstenfeuer ist die Hauptursache für hochfrequente Störungen, die der Motor im Betrieb in das Leitungsnetz zurückspeist und die andere elektrische Verbraucher stören könnten. Dies begrenzt auch die maximale Drehgeschwindigkeit, da die Bürsten bei hohen Drehzahlen heiß werden und verschleißen.
Dies umgeht die bürstenlose Gleichstrommaschine, engl. brushless direct current, BLDC. Der Rotor besteht hier aus einem Permanentmagneten, der Stator besteht aus mehreren Elektromagneten. Die Lage des Rotors wird ständig gemessen, z.B. über die rückwirkende Induktionsspannung bzw. über den resultierenden Strom oder mittels Hall-Effekt Sensoren.
Die Elektromagneten im Stator werden über eine Brückenschaltung aus MOSFET-Transistoren oder IGBT kommutiert. Man spricht daher auch von EC-Motoren (elektronisch kommutiert, engl. electronical commutation).
Abhängig von der Lage der Permanentmagneten des Rotors zur Wicklung des Stators unterscheidet man „Innenläufer“ und „Außenläufer“.
Diese Maschinen sind wegen ihrer zusätzlichen Elektronik vergleichsweise teuer. Sie bieten jedoch eine Reihe von Vorteilen gegenüber konventionellen, bürstenbehafteten E-Motoren, wie beispielsweise höhere Lebendsauer und die Möglichkeit, die Drehzahl bei gleicher Motorspannung (nahezu gleichem Drehmoment) zu variieren.
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