Zeitlauf Antriebstechnik

Drehstrommotor

Der Drehstrommotor zählt wie der Kondensatormotor zu den Asynchronmotoren. Wie diese besitzt er einen Kurzschlussläufer (Käfigläufer), in dem durch ein vom Stator erzeugtes Drehfeld ein Drehmoment erzeugt wird. Gespeist wird der Drehstrommotor, im Unterschied zu Kondensatormotoren mit dreiphasigem Wechselstrom (3~ 400V / 50 Hz).

Da die 3 Phasen (L1, L2, L3) des Drehstromnetzes zueinander phasenverschoben sind, kann durch entsprechende Verschaltung der Motorwicklungen mit den einzelnen Phasen ein Drehfeld erzeugt werden.

Drehstrommotoren können auf zwei unterschiedliche Arten verschalten werden:
In Stern- und Dreieckschaltung. Die im ZEITLAUF® Standardprogramm angebotenen Drehstrommotoren sind serienmäßig in Dreieckschaltung ausgeführt. Dabei ist jede Wicklung des Stators mit zwei der drei Phasen
verbunden. Die Spannung jeder Phase (L1, L2, L3) alleine beträgt 230 V – zwischen den einzelnen Phasen ergibt sich durch den Phasenversatz eine Spannung von 400 V.

Eine Drehrichtungsumkehr am Drehstrommotor kann durch Vertauschen zweier Phasenstränge vorgenommen werden (z.B. L1 auf L2 und L2 auf L1).
Die Drehzahlregelung ist mittels eines geeigneten Frequenzumrichters möglich.

Seine gegenüber Kondensatormotoren geringere Masse, das höhere Anlaufmoment sowie der nicht benötigte Kondensator verschaffen dem Drehstrommotor deutliche Vorteile. Die für Asynchronmotoren typische Laufruhe, Wartungsfreiheit und hohe Lebensdauer haben ihm ein breites Anwendungsfeld verschafft.


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